Die Freude im Marienhaus Seniorenzentrum St. Anna ist groß: Dank einer großzügigen Spende konnte ein lang gehegter Wunsch für die palliativen Bewohnerinnen und Bewohner Wirklichkeit werden. Ein mobiler Küchenwagen beziehungsweise ein mobiler Herd wird künftig dazu beitragen, Menschen in ihrer letzten Lebensphase besondere Herzensmomente zu schenken.
Die palliativen Bewohnerinnen und Bewohner des Seniorenzentrums werden vom Sozialen Dienst sowie von den Mitarbeitenden der ZiB (zeitintensive Betreuung) mit viel Einfühlungsvermögen und persönlicher Zuwendung begleitet. Ziel ist es, ihnen in dieser sensiblen Lebensphase Geborgenheit, Lebensqualität und möglichst viele erfüllende Momente zu schenken.
Dabei sind es häufig die kleinen Dinge, die eine große Wirkung entfalten. Vertraute Düfte, frisch zubereitete Lieblingsgerichte oder traditionelle Speisen wecken Erinnerungen an schöne Lebensabschnitte, vermitteln Sicherheit und können die Freude am Essen noch einmal neu entstehen lassen.
Mit den großzügigen Spenden der VR-Bank und der Waldbreitbacher Hospiz-Stiftung konnte nun ein mobiler Küchenwagen angeschafft werden. Schreiner Matthias Arend hat diesen genau nach den Bedürfnissen des Seniorenzentrums gebaut. „Dadurch wird es möglich, Speisen direkt in der Nähe unserer Bewohnerinnen und Bewohner frisch zuzubereiten oder zu erwärmen und ganz individuell auf persönliche Wünsche einzugehen“, freut sich Einrichtungsleiterin Annette Leiendecker. So können Herzenswünsche unkompliziert und mit viel Wärme erfüllt werden.
„Wir bedanken uns von Herzen für diese wertvolle Unterstützung“, so Leiendecker weiter. Dieses Engagement hilft dabei, Menschen bis zuletzt mit Würde, Menschlichkeit und liebevoller Fürsorge zu begleiten und ihnen unvergessliche Momente zu schenken.
Das familiär gestaltete Marienhaus Seniorenzentrum St. Anna bietet 89 Bewohnerinnen und Bewohnern ein Zuhause. Im Wohnkonzept der Senioreneinrichtung steht das Miteinander im Vordergrund. Und mit dem neuen mobilen Küchenwagen, kann der Alltag nun auch ein Stück weit zu den palliative Bewohnerinnen und Bewohnern kommen. “Viele Projekt, die unseren Bewohnerinnen und Bewohnern zu Gute kommen, sind nur mit Hilfe von Spenden möglich”, erläutert Annette Leiendecker. Daher freut sich das Seniorenzentrum über jede Kleine oder auch größere Spende.
